Yan Pintar hat seinen Salon ohne bestehenden Kundenstamm eröffnet und heute ein eigenes Team im YAN Hair & Beauty Loft. Wie man Social Media so nutzt, dass daraus echte Anfragen werden, zeigt er im Seminar „THE SOCIAL SALON“ an der Deutschen Friseurakademie. Im Gespräch erzählt er, was die Teilnehmer erwartet. Mehr über seinen Weg liest du in unserem Porträt Vom kreativen Freigeist zum Salon-Visionär.

Praxis statt Theorie
dfa: Was erwartet die Teilnehmer bei deinem Seminar „THE SOCIAL SALON“?
Yan: Ich möchte an diesem Tag wirklich zeigen, was bei mir in der Praxis funktioniert, und nicht einfach nur über Social Media sprechen. Ich nehme die Teilnehmer ein Stück mit auf meinen eigenen Weg: von der Meisterschule über die Eröffnung meines Salons ohne bestehenden Kundenstamm bis zum Aufbau unseres heutigen Teams.
Der Schwerpunkt liegt aber ganz klar darauf, wie man seine Arbeit als Friseur heute professionell nach außen trägt. Wir schauen uns Content, Personal Branding und Kundengewinnung an und produzieren auch direkt am Live-Model. Ich zeige mein Licht- und Kamera-Setup, Smartphone vs. professionelle Kamera und meinen Workflow vom Filmen bis zum fertigen Reel. Und natürlich dürfen die Teilnehmer auch selbst ran.

Wer bist du, was kannst du?
dfa: Wie wichtig ist Social Media heute für einen Salon?
Yan: Für mich ist Social Media mittlerweile eines der wichtigsten Schaufenster eines Salons. Ein potenzieller Kunde schaut sich heute häufig erst Instagram oder TikTok an, bevor er überhaupt einen Termin bucht.
Dabei geht es aber nicht darum, jeden Tag zwanghaft irgendetwas zu posten oder möglichst viele Follower zu haben. Entscheidend ist, dass Menschen innerhalb weniger Sekunden verstehen: Wer bist du? Was kannst du? Warum sollte ich meine Haare genau dir anvertrauen?
Ich habe selbst erlebt, dass ein einzelnes gutes Video nicht nur Reichweite bringen kann, sondern echte Anfragen und neue Kunden. Genau diesen Unterschied zwischen „viele Views“ und Content, der tatsächlich etwas für den Salon bewirkt, möchte ich im Seminar zeigen.
Eine Marke beginnt nicht beim Logo
dfa: Wie baut man eine starke Salonmarke auf?
Yan: Für mich beginnt eine starke Salonmarke nicht beim Logo, sondern bei einer klaren Identität. Die Menschen müssen wiedererkennen, wofür ein Salon steht: in der Arbeit, in der Bildsprache, im Auftreten des Teams und natürlich auf Social Media.
Und man muss nicht versuchen, perfekt zu wirken. Persönlichkeit ist mindestens genauso wichtig wie hochwertiger Content. Gerade als Friseure verkaufen wir nicht nur eine Dienstleistung, Kunden entscheiden sich auch für die Menschen dahinter.
Wie man daraus Schritt für Schritt eine sichtbare Marke macht und wie wir das bei uns umgesetzt haben, zeige ich bei THE SOCIAL SALON noch genauer.
Häufige Fragen
Für wen ist das Seminar THE SOCIAL SALON gedacht?
Für Friseurinnen und Friseure, Saloninhaber:innen und Teams, die ihre Arbeit auf Instagram oder TikTok sichtbarer machen und daraus echte Terminanfragen gewinnen wollen. Vorwissen in Foto oder Video ist nicht nötig.
Brauche ich eine professionelle Kamera?
Nein. Yan Pintar zeigt im Seminar beide Varianten, Smartphone und professionelle Kamera, und wann sich welche lohnt. Für den Einstieg reicht das Smartphone mit gutem Licht.
Ideen, was du im Alltag posten kannst, haben wir in einer Content-Liste für deinen Salon gesammelt. Welche Inhalte zu Buchungen führen, steht in Social Media im Salon. Termine und Anmeldung zu THE SOCIAL SALON findest du in unserer Seminarübersicht. Fragen vorab? Hier geht es zur kostenlosen Beratung.
